Übersicht
Flüssige Kohlenwasserstoffe sind wichtige chemische Rohstoffe, die in der Produktion und Verarbeitung von chemischen Produkten wie Ethylen, Propylen und Flüssiggas weit verbreitet sind. Das darin enthaltene Spurenwasser beeinträchtigt direkt die Produktqualität und den sicheren Betrieb von Produktionsanlagen und kann auch zu Nebenreaktionen bei nachfolgenden chemischen Reaktionen und zur Deaktivierung von Katalysatoren führen. Die genaue Bestimmung von Spurenwasser in flüssigen Kohlenwasserstoffen ist ein wichtiger Schritt bei der Qualitätskontrolle und dem Sicherheitsmanagement der chemischen Produktion, und die Flash-Verdampfungs-Probenahmetechnologie ist die Kernvorbehandlungsmethode zur genauen Bestimmung von Spurenwasser in flüssigen Kohlenwasserstoffen.
Experimentelles Ziel
Durch die Bestimmung des Spurenwassergehalts in flüssigen Kohlenwasserstoffen können wir genau beurteilen, ob die flüssigen Kohlenwasserstoff-Rohstoffe die Reinheitsanforderungen des Produktionsprozesses erfüllen, und Produktionsprobleme wie Korrosion von Geräten und ineffiziente Reaktionen aufgrund eines übermäßigen Feuchtigkeitsgehalts vermeiden. Diese Bestimmung erfolgt gemäß GB/T3727-2003 Bestimmung von Spurenwasser in industriellem Ethylen und Propylen. Der SH201 Flash Vaporization Sampler wurde speziell für die Vorbehandlung von flüssigen Kohlenwasserstoffproben entwickelt und ist perfekt mit dieser nationalen Standardmethode kompatibel. Er kann flüssige Kohlenwasserstoffe in gasförmige Proben mit gleicher Zusammensetzung, konstanter Temperatur und konstantem Druck umwandeln und bietet so eine genaue Vorbehandlungsgarantie für die Bestimmung von Spurenwasser.
Experimentelle Proben: Flüssige Kohlenwasserstoffe (Ethylen/Propylen/Flüssiggas usw.)
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Experimentelle Instrumente
1. SH201 Flash Vaporization Sampler
2. Hilfsausrüstung: Karl-Fischer-Titrator/Taupunktmesser, Probenzylinder, Edelstahlrohr/Polytetrafluorethylenrohr, Analysewaage usw.
Betriebsverfahren
1. Stellen Sie den SH201 Flash Vaporization Sampler in einen Abzug, schließen Sie den Entlüftungsanschluss und den Einspritzanschluss an und verbinden Sie den Einspritzanschluss mit einem Karl-Fischer-Titrator/Taupunktmesser, wobei die Rohrleitungen so kurz wie möglich gehalten werden.
2. Verbinden Sie den nach unten gerichteten Auslass des Probenzylinders mit dem Instrumentenanschluss und ziehen Sie ihn fest, öffnen Sie das Ventil am Zylinderauslass vollständig, um sicherzustellen, dass die flüssige Probe direkt in das Instrument gelangt. Schließen Sie gleichzeitig die Stromversorgung des Instruments an und stellen Sie eine gute Erdung des Schutzleiters sicher.
3. Schalten Sie das Instrument ein, rufen Sie die Vorwärmoberfläche auf und stellen Sie die Verdampfungstemperatur (≥60℃) ein. Stellen Sie nach 15 Minuten Vorwärmen und Temperaturkonstanz die Flussrate (1,5-2 L/min für Routineanalysen) und das Einspritzvolumen (5-15 L, je geringer der Feuchtigkeitsgehalt, desto größer das Einspritzvolumen) auf der Oberfläche zur Parametereinstellung ein.
4. Nachdem der Karl-Fischer-Titrator/Taupunktmesser den Endpunkt erreicht hat, drücken Sie die Einspritztaste des Instruments, um die Einspritzung und Bestimmung zu starten. Das Instrument steuert automatisch die Flussrate und zeichnet das kumulative Einspritzvolumen auf.
5. Wenn das eingestellte Einspritzvolumen erreicht ist, schaltet das Instrument automatisch in den Entlüftungszustand. Der Karl-Fischer-Titrator/Taupunktmesser schließt die Bestimmung ab und zeigt den Wassergehalt an. Geben Sie das tatsächliche Einspritzvolumen ein, um die endgültige Feuchtigkeitskonzentration zu berechnen, und der Testbericht kann direkt ausgedruckt werden.
6. Nach Abschluss einer Bestimmungsserie kann die nächste parallele Bestimmungsserie gestartet werden, ohne das Instrument auszuschalten. Für Routinebestimmungen sind 5 parallele Ergebnisse erforderlich.
Datenanalyse und Ergebnisbewertung
Der Spurenwassergehalt in Standard-Flüssigkohlenwasserstoffproben wurde durch Vorbehandlung mit dem SH201 Flash Vaporization Sampler in Kombination mit der Bestimmung durch einen Karl-Fischer-Titrator ermittelt. Das Instrument erreicht während des Verdampfungsprozesses eine Verdampfung mit gleicher Zusammensetzung, ohne Wasseradsorption, Gefrieren oder Konzentrationsabweichungen. Der Wiederholungsfehler der Bestimmungsergebnisse erfüllt die Anforderungen des nationalen Standards, und der Grundfehler wird innerhalb von ±5% kontrolliert. Der gemessene Wert des Spurenwassergehalts spiegelt genau den tatsächlichen Feuchtigkeitsgehalt von flüssigen Kohlenwasserstoffen wider und kann eine zuverlässige und genaue Datenunterstützung für die Qualitätsbeurteilung von flüssigen Kohlenwasserstoff-Rohstoffen in der chemischen Produktion liefern.