Transformatorisolieröl ist das flüssige Kernmedium in ölgefüllten Leistungstransformatoren. Es wird aus Erdölfraktionen raffiniert, zeichnet sich durch eine hervorragende Isolierung und Wärmeleitfähigkeit aus und übernimmt beim Betrieb der Anlage drei Kernfunktionen: Isolationsschutz, Wärmeableitung und -kühlung sowie Lichtbogenlöschung und -pufferung. Es ist ein entscheidendes Material, um den stabilen Betrieb von Transformatoren sicherzustellen.
Während des Langzeitbetriebs von Transformatoren altert das Isolieröl unter dem Einfluss hoher Temperaturen, elektrischer Felder und Oxidation allmählich. Einerseits zersetzt es sich und erzeugt gelöste Gase wie Kohlenwasserstoffe, Kohlenmonoxid und Kohlendioxid, und abnormale Bestandteile dieser Gase weisen oft auf latente Fehler wie Überhitzung und Entladung im Inneren der Anlage hin. Andererseits entstehen wasserlösliche saure Substanzen. Zu viele säurehaltige Substanzen korrodieren Metallkomponenten und Isoliermaterialien, beschleunigen die Alterung der Geräte und führen in schweren Fällen sogar zu Unfällen mit Isolationsschäden. Daher sind gelöste Gase und wasserlösliche Säuren die Kernindikatoren der Isolierölprüfung, und die Oszillationsentgasung bei konstanter Temperatur ist ein wesentlicher Vorbehandlungsschritt für beide Prüfungen.
Die Entgasung gelöster Gase im Isolieröl und die Auflösung wasserlöslicher Säuren werden durch eine Oszillationsbehandlung bei konstanter Temperatur abgeschlossen, um qualifizierte Proben für nachfolgende Tests bereitzustellen und so den Alterungsgrad des Isolieröls und den Betriebszustand von Transformatoren zu bestimmen. Das Experiment entspricht strikt GB/T 17623-1998Bestimmung der Bestandteile gelöster Gase in Isolieröl mittels Gaschromatographieund DL 429.4-91Quantitative Bestimmung wasserlöslicher Säuren. Der in diesem Test verwendete Entgasungsoszillator SH121 wurde gemäß den Methodenanforderungen der beiden Standards entwickelt und hergestellt.
Injizieren Sie die zu testende Isolierölprobe langsam in eine 100-ml-Glasspritze, entfernen Sie alle Luftblasen und verschließen Sie sie. Platzieren Sie die Spritzen nacheinander stabil auf dem doppelschichtigen Probenträger im Inneren des Instruments und schließen Sie die obere Abdeckung.
Schalten Sie die Stromversorgung ein und wählen Sie den Oszillationsmodus für die chromatographische Entgasung auf der Hauptschnittstelle des 5-Zoll-Farb-Touchscreens. Das Instrument verfügt über voreingestellte Parameter gemäß der Norm: konstante Temperatur von 50 °C, Oszillation für 20 Minuten und Stehen bei konstanter Temperatur für 10 Minuten.
Nachdem Sie auf „Start“ geklickt haben, führt das Instrument automatisch den gesamten Prozess des Temperaturanstiegs, der Oszillation und des Stehenlassens durch, ohne dass während des gesamten Prozesses eine manuelle Betreuung erforderlich ist. Der Bildschirm zeigt die aktuelle Temperatur und den Betriebsstatus in Echtzeit an.
Am Ende des Experiments gibt das Instrument einen Summer aus. Entnehmen Sie die Proben für die anschließende Komponentendetektion in der Gaschromatographie. Der Vorgang kann jederzeit während des Vorgangs gestoppt oder zur Hauptschnittstelle zurückgeführt werden.
Bereiten Sie die Ölprobe und das Extraktionsmittel gemäß den Standardanforderungen vor, geben Sie sie in die Spritze, verschließen Sie sie, befestigen Sie sie auf dem Probenträger und schließen Sie die obere Abdeckung des Instruments.
Wählen Sie auf der Hauptschnittstelle den Oszillationsmodus für wasserlösliche Säure. Das Gerät stellt gemäß der Norm eine konstante Temperatur von 75 °C und eine Schwingung für 5 Minuten ein.
Nachdem Sie auf „Start“ geklickt haben, läuft das Gerät automatisch und erinnert Sie mit einem Summer daran, wenn es fertig ist. Entnehmen Sie die Proben zur quantitativen Titration wasserlöslicher Säuren.
Für individuelle Anforderungen an die Oszillationsvorbehandlung anderer Ölprodukte kann der benutzerdefinierte Oszillationsmodus ausgewählt werden. Die Zieltemperatur kann im Bereich von Raumtemperatur bis 100 °C frei eingestellt werden, und die Oszillationsdauer und die Standzeit bei konstanter Temperatur können innerhalb von 0–99 Minuten angepasst werden, um sich an unterschiedliche experimentelle Anforderungen anzupassen.
Die parallele Testverifizierung wurde an mehreren Gruppen von Standard-Isolierölproben durchgeführt und die Testergebnisse der mit dem Entgasungsoszillator SH121 behandelten Proben sind stabil und zuverlässig: